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Erfolgskonzept “G-Camp” nach Bulgarien und Ungarn exportiert

[Friedensau bei Magdeburg] Halbzeit beim diesjährigen G-Camp der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, das noch bis Sonntag in Friedensau stattfindet. Trotz einer Unterbrechung im Jahr 2008 erweist sich das 15. Campmeeting als erfolgreich und nachahmenswert. Wie die Organisatoren berichten, haben ehemalige Studenten der Theologischen Hochschule Friedensau das Konzept inzwischen über die Landesgrenzen bekannt gemacht. So finden in diesem Jahr zeitgleich mit der Friedensauer Veranstaltung G-Camps in Bulgarien und Ungarn statt.

Die Organisatoren bewerten das schlanker gewordene Treffen insgesamt als Erfolg. „Wenn ich nach den Veranstaltungen über den Marktplatz gehe, reden die Leute darüber, was sie in den Workshops oder in der Arena gehört haben. Sie reden nicht über Fußball, Autos und andere schöne Dinge sondern sind nachwirkend mit den Themen beschäftig“, freut sich der Leiter des Organisationsteams Pastor Willie Schulz und Camp-Managerin Gabi Waldschmidt ergänzt: „Es hat sich gelohnt, nach der einjährigen Unterbrechung am Namen und an dem bewährten Grundkonzept fest zu halten.“ Zurzeit wird in den Entscheidungsgremien darüber nachgedacht, das G-Camp in Friedensau nur alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. Dazwischen solle es zukünftig regionale Camps geben, von denen sich die Veranstalter einen intensiveren Dialog zwischen den Teilnehmern erhoffen. Bei den eingeschworenen G-Camp-Fans stößt dieser Vorschlag allerdings auf wenig Gegenliebe.

In diesem Jahr ist fast ein Drittel der Teilnehmer zwischen 12 und 25 Jahre alt. Campleiter Schulz stellt erstaunt fest, dass „die Jugendlichen ein Mammutprogramm bestreiten. Sie nehmen an den generationsübergreifenden Veranstaltungen teil und erleben zusätzlich noch ab 22 Uhr ihr eigenes Xtra-Youth“, das bis in die frühen Morgenstunden andauert. Alte und junge Leute gehen sich nicht aus dem Weg, alle erleben in dieser Woche eine beinahe familiäre Gemeinsamkeit.“

Obwohl das Camp von den Siebenten-Tags-Adventisten ausgerichtet wird, ist die Teilnahme nicht an die Kirchenzugehörigkeit gebunden. „Unsere Workshops vermitteln praxisbezogenes Wissen und stehen allen Menschen offen, die Ihre Lebensqualität weiter entwickeln möchten“, betont Gabi Waldschmidt. Einige der 33 angebotenen Workshops beschäftigen sich daher auch mit der so genannten “postmodernen“ Gesellschaft, deren Wahrnehmung und Ausdrucksform sich deutlich von der herkömmlichen christlich-abendländischen Denkweise unterscheidet. Die Theologische Hochschule Friedensau stellt sich dieser Herausforderung und hat eigens zur Überwindung dieser Unstimmigkeit unter der Leitung von Dr. Bojan Godina das “Institut für kulturrelevante Kommunikation” eingerichtet.

Die persönliche Begegnung mit Gott steht im Mittelpunkt des G-Camps, zu dem Einzelne, Gruppen und Familien aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Nachbarstaaten angereist sind. „Wer möchte, kann sich hier ganz ungezwungen durch Gebetsgruppen, Bibelarbeit, Musik und andere geistliche Anregungen in eine motivierende Glaubensgemeinschaft einbringen“, schwärmt “Wiederholungstäterin“ Rita, die schon an mehreren G-Camps in Friedensau teilgenommen hat.

Das G-Camp ist eine offene Motivationsveranstaltung der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. 900 Dauerteilnehmer haben sich für die Zeit vom 20.-26. Juli 2009 für das Camp in Friedensau angemeldet, das unter dem Motto Mut machend – Mut machen ausgerichtet wird. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig zählt sie über 15,7 Millionen erwachsene Mitglieder und mehr als 25 Millionen Gottesdienstbesucher in 201 Ländern der Erde. In der Bundesrepublik Deutschland sind 35.600 Mitglieder in 586 Gemeinden organisiert. Ihre einzige Glaubensgrundlage ist die Bibel.

Murmeln für die Seele – Gespräche, die verbinden

[Friedensau bei Magdeburg] Über 900 Teilnehmer des G-Camps haben täglich die Möglichkeit sich zwischen 11.30 und 12.30 Uhr in kleinen Gruppen zusammenzufinden. Die sogenannte „Murmelzeit“ bietet Raum einander kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Am Dienstag gab Campleiter Willie Schulz einen Leitfaden aus, der als Anregung für die Kleingruppen diente. Unter anderem wurde die Frage gestellt, ob Scheitern ein Tabuthema sei und wie man persönlich damit umgehen könne. Dazu ein Zitat von Arndt Schnepper, Pressesprecher der Freien evangelischen Gemeinde: „Scheitern gehört zu den großen Tabus unsere Gesellschaft“.

Bärbel Rahner und Magdalena Klauß sind der Meinung, man solle „ehrlich und offen miteinander umgehen und Probleme nicht einfach unter den Tisch kehren.“ Sie empfanden „den offenen Austausch in ihrem Kreis“ als „Geschenk und als Bereicherung für ihr Leben“.

Das G-Camp ist eine offene Motivationsveranstaltung der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. 900 Dauerteilnehmer haben sich für die Zeit vom 20.-26. Juli 2009 für das Camp in Friedensau angemeldet, weitere 500 werden zum Wochenende erwartet. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig zählt sie über 15,7 Millionen erwachsene Mitglieder und mehr als 25 Millionen Gottesdienstbesucher in 201 Ländern der Erde. In der Bundesrepublik Deutschland sind 35.600 Mitglieder in 586 Gemeinden organisiert. Ihre einzige Glaubensgrundlage ist die Bibel.

“Mut machende Workshops”

[Friedensau bei Magdeburg] 900 Dauerteilnehmer des 15. G-Camps verteilten sich am Montag auf 33 Workshops mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Von der fernsehtauglichen „Nachbearbeitung der eigenen Videoclips“ über den „G-Camp-Chor“ bis „Vergeben lernen der Gesundheit zuliebe“ – jeder hatte die Möglichkeit, sich seinen Wünschen entsprechend in eine Gruppe einzubringen. Zweieinhalb Stunden waren für die Workshops angesetzt, aber sie setzen sich fort in lebhaften Gesprächen beim Abendbrot und nach der letzten Arenaveranstaltung am späten Abend auf dem Marktplatz. „Wir haben einen Mut machenden Workshop erlebt“, äußerte sich begeistert Campteilnehmer Wolfgang Bartel.

Der diesjährige Hauptredner László Szabó zitierte zum Beginn seiner Vortragsreihe aus einer Langzeitstudie von Gallup, demzufolge sich die Menschen nach dem Sinn im Leben sehnen, nach Gemeinschaft und tiefen Beziehungen. Geliebt zu werden ist eines der innigsten Bedürfnisse des modernen Menschen. Aber wie sieht die Schattenseite einer Gesellschaft aus, in der Versagern persönliche Freundschaften oft vorenthalten bleiben?

Für László Szabó, der als Dozent für Gemeindeaufbau und Weltmission an der Theologischen Hochschule Friedensau lehrt, gibt die Bibel wertvolle Lebenshilfe. „Wer Dank opfert, der ehrt mich“, zitiert Szabó aus Psalm 50,23 und an die Zuhörer gewandt: „Was haben wir, wofür wir danken können?“ Offenbar kommt es auf die Sichtweise an. „Die Augen für Gottes Reich öffnen. – Nach der Realität Gottes handeln“, diese beiden Forderungen verändern nach Meinung des Dozenten die eigene Wahrnehmung in positiver Weise. „Was du siehst ist was du bekommst.“

Das G-Camp ist eine offene Motivationsveranstaltung der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. 900 Dauerteilnehmer haben sich für die Zeit vom 20.-26. Juli 2009 für das Camp in Friedensau angemeldet, weitere 500 werden zum Wochenende erwartet. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig zählt sie über 15,7 Millionen erwachsene Mitglieder und mehr als 25 Millionen Gottesdienstbesucher in 201 Ländern der Erde. In der Bundesrepublik Deutschland sind 35.600 Mitglieder in 586 Gemeinden organisiert. Ihre einzige Glaubensgrundlage ist die Bibel.

Rezepte gegen Entmutigung – Komödiant eröffnet Motivationscamp der Siebenten-Tags-Adventisten

[Friedensau bei Magdeburg] Johannes Warth stellte sich den Teilnehmern des 15. als Ermutiger, Lebensberater und SABTA-Projektleiter vor, nicht ohne die Erklärung für das Kürzel seiner Projektleitung zu liefern: „Sicher auftreten bei totaler Ahnungslosigkeit.“ Nur wenige Momente benötigte Warth, um die „Hinhörer“ in seinen Bann zu ziehen. Mit Humor, Charme, Musikalität und überraschender Akrobatik führte er in das Campmotto „Mut machend – Mut machen“ hinein. „Mit welcher Einstellung gehen Sie in den Tag hinein?“ fragte der bekennende Mennonit in die Runde der gut besuchten Zeltarena. „Sehen Sie in den Spiegel und sagen Sie sich: Das Beste, was den Menschen heute Morgen begegnet, bin ich.“ Dass diese gesunde Selbsteinschätzung keineswegs überheblich oder gar ironisch gemeint war, begründete Warth mit dem Urteil Gottes über die Erschaffung des Menschen: „Und er sah, dass alles sehr gut war.“

„Mut tut gut.“ „Geht nicht, meint eigentlich: Gott kann nicht.“ „Wer nichts riskiert kann nicht mal scheitern.“ „Mut ist trainierbar.“ Wie durch ein Kaleidoskop beleuchtete der oberschwäbische Lebensberater verschiedene Facetten um den Begriff Mut. Es gehört Mut dazu, etwas mit Gott zu wagen. „Wagemut.“ Alltägliche Mutlossituationen, in denen sich das Publikum leicht wiederfinden konnte, wandelte Warth durch biblische Weisheiten in Ermutigungsszenarien. „Ich fand es super, wie humorvoll, tiefsinnig und authentisch der Mann seine Botschaft rüberbringt. Er hat wirklich Mut gemacht und Wichtiges angesprochen. Selten habe ich eine so eingängige und eindrucksvolle Predigt gehört, mit Witz und Esprit – einfach Spitze!“ so Rolf Pöhler aus dem Publikum.

Das G-Camp ist eine offene Motivationsveranstaltung der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. 900 Dauerteilnehmer haben sich für die Zeit vom 20.-26. Juli 2009 für das Camp in Friedensau angemeldet, weitere 500 werden zum Wochenende erwartet. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig zählt sie über 15,7 Millionen erwachsene Mitglieder und mehr als 25 Millionen Gottesdienstbesucher in 201 Ländern der Erde. In der Bundesrepublik Deutschland sind 35.600 Mitglieder in 586 Gemeinden organisiert. Ihre einzige Glaubensgrundlage ist die Bibel.

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