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TV-Festival „Großes Fernsehen“ mit ausgesuchtem Programm im Kölner Cinedom

Zahlreiche herausragende Fernsehproduktionen aus dem In- und Ausland haben beim Festival „Großes Fernsehen“ vom 18. bis 21. Juni in Köln ihre Deutschlandpremiere. Das Festival findet zum vierten Mal als Auftakt zum medienforum.nrw statt und wendet sich an Fachbesucher ebenso wie an das breite Publikum. In Gesprächsrunden im Anschluss an die Screenings stellen sich prominente Schauspieler, TV-Macher und -Produzenten den Fragen des Publikums.

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Pressekonferenz zum Festival Grosses Fernsehen, anlaesslich des 21. medienforum.nrw. Juergen Brautmeier, LfM, Michael Westhoven, National Geographic Channel, Dr. Klaus Holtmann, RTL, Caroline von Senden, ZDF, Prof. Gebhard Henke, WDR, Dr. Gernot Gehrke, LfM Nova. Copyright: Ralph Sondermann

Höhepunkte des Festivalprogramms wurden jetzt bei einer Pressekonferenz in Köln vorgestellt. „Wir sind dankbar, dass sich wieder viele Sender und Produktionsgesellschaften mit aufregenden und spannenden Projekten beteiligen“, betonte Dr. Jürgen Brautmeier, Mitbegründer des Festivals und Stellvertreter des Direktors der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). „Und wir freuen uns ebenfalls auf ein interessiertes und kritisches Publikum!“

Auf der großen Kinoleinwand präsentiert „Großes Fernsehen“ Highlights aus allen Genres: Fiktionales und Dokumentarisches, TV-Movies und Serien, Sendungen für Jugendliche und Erwachsene. „Wir sind jedes Jahr gespannt auf die Projekte, die den Sendern aktuell besonders wichtig sind“, erklärte Dr. Gernot Gehrke, Geschäftsführer der veranstaltenden LfM Nova GmbH. „Mit seinem erstklassigen Programm hat sich das Fernsehfestival als Teil des medienforum.nrw fest etabliert, und auch in diesem Jahr werden viele prominente Schauspieler vor Ort sein.“

Eröffnet wird das Festival mit dem WDR-Film „Frau Böhm sagt Nein“, der aktuelle Wirtschaftsskandale in fiktiver Form aufgreift. „Wir sind stolz darauf, ein politisches Zeitstück vorstellen zu können, das ganz aktuelle Fragen nach Moral und Anstand in der Wirtschaft aufwirft“, erläuterte Prof. Gebhard Henke, Leiter des Programmbereichs Fernsehfilm, Kino und Serie des WDR. Ebenfalls vom WDR kommt eine neue Folge der erfolgreichen ARD-Reihe „Bloch“, die erstmals in vollem Umfang in HD-Technik produziert wurde und auch ein aktuelles Problem behandelt: In „Tod eines Freundes“ bekommt es der Psychotherapeut (dargestellt von Dieter Pfaff) mit den Traumata eines Soldaten zu tun, der aus Afghanistan zurückgekehrt ist. Mit der britischen Serie „Mistresses – Aus Lust und Leidenschaft“ präsentiert der WDR außerdem eine TV-Serie, die, so Prof. Gebhard Henke, „uns alle begeistert und auch ein wenig neidisch gemacht hat. Die Geschichte um vier junge Frauen erinnert ein wenig an ‘Sex and the City’, ist aber viel ernsthafter und anregender.“ Sehr zu empfehlen ist auch die vierteilige Dokumentarreihe „Die Südsee – Trauminseln“, eine besonders aufwändige BBC/WDR-Koproduktion.

Eine moderne, realitätsnahe Fiktion stellt auch das ZDF beim Fernsehfestival vor: In dem spannenden Fernsehfilm „Über den Tod hinaus“ nimmt eine starke Frau (gespielt von Silke Bodenbender) den Kampf gegen illegale Geschäftspraktiken einer Immobilienfirma auf. „Ein Film über kleine Leute, aber großes Fernsehen jenseits von Event-TV“, erklärte Caroline von Senden, Redaktionsleiterin Fernsehfilm I beim ZDF. „Der Film steht in der Tradition des klassischen Fernsehspiels, erzählt mit ganz modernen Mitteln.“ Auch das neue Factual Entertainment-Format des ZDF, „Wo die Liebe hinfährt“ steht, so Caroline von Senden, in bester öffentlich-rechtlicher Tradition. Es beschreibt die Zusammenführung west- und ostdeutscher Singles in Begleitung einer Flirt-Trainerin, aber „in seriöser Form“. Mehrere Protagonisten der Sendung werden in Köln vor Ort sein.

Einen weiteren Programmschwerpunkt bilden in diesem Jahr neue Serienproduktionen aus dem anglo-amerikanischen Raum. Ein besonderes Highlight ist die US-Kultserie „Mad Men“, die in den USA bereits viele Preise gewann und in Deutschland von FOX Channel gezeigt wird. „’Mad Men’ wirft einen voyeuristischen Blick zurück auf die Swinging Sixties“, erklärte Michael Westhoven, Director Germany, Austria & Switzerland, National Geographic Channel und FOX International Channels. „Die Serie spielt im New Yorker PR-Milieu der 1960er Jahre und ist ausgesprochen stylish.“ Sehenswert ist zudem „Abenteuer Ozean“, die neue vierteilige Dokumentarreihe des prominenten Meeresforschers und -filmers Jean-Michel Cousteau, die mit phantastischen Naturaufnahmen überrascht.

Hochspannung verspricht eine neue britische Thriller-Serie: „Meadowlands – Stadt der Angst“, mit TV- und Kinostar David Morrissey in der Hauptrolle; sie wird in Deutschland bei RTL Crime zu sehen sein. „’Meadowlands’ setzt dort ein, wo andere Krimis aufhören“, erläuterte Dr. Klaus Holtmann, Leiter Digitale Spartenkanäle RTL Television. „Es ist eine düstere Serie, die man im Free-TV nicht zu sehen bekommen würde.“

Zusätzlich zu den Festivalbeiträgen präsentiert „Großes Fernsehen“ ein Special zum DEUTSCHEN KAMERAPREIS, der am Sonntagabend ebenfalls in Köln verliehen wird. Gezeigt werden ausgesuchte Beiträge, die für den 19. DEUTSCHEN KAMERAPREIS 2009 nominiert wurden.

Veranstalter des Festivals Großes Fernsehen ist die LfM Nova GmbH. Das vollständige Programm ist abrufbar unter www.grosses-fernsehen.de. Das vollständige Programm ist abrufbar unter www.grosses-fernsehen.de. Eintrittskarten zum Preis von 5 € bzw. 3 € sind an der Abendkasse oder nach telefonischer Vorbestellung unter 0221-95 195 195 erhältlich. Ein Pass für das gesamte Festival kann für 20 € bzw. 12 € telefonisch unter 0180-55 36 111 erworben werden. Teilnehmer des medienforum.nrw erhalten nach Vorlage Ihrer Dauerkarte ein kostenloses Ticket an der Kinokasse (Vorreservierung ebf. unter 0221-95 195 195 wird empfohlen). Das Programm für Jugendliche und das Special DEUTSCHER KAMERAPREIS sind kostenlos.

Medien in Bewegung: Alles. Immer. Überall.

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Pressekonferenz zum 21. medienforum.nrw. v.li. Gernot Gerke, Lfm Nova, Michael Schmid-Ospach, Filmstiftung, Andreas Krautscheid, Minister fuer Medien, Norbert Schneider, LfM. Copyright: Ralph Sondermann

Im Mittelpunkt des 21. medienforum.nrw werden vom 22. bis 24. Juni in Köln aktuelle Transformationsprozesse stehen. Medientechnologie und -ökonomie, Medienordnung und -politik sind in einem ständigen Wandel. Deshalb werden beim Medienkongress in der Kölnmesse drei Tage lang fast 250 Referenten über aktuelle Entwicklungen diskutieren. Das Motto lautet in diesem Jahr: Medien in Bewegung: Alles. Immer. Überall.

Prof. Dr. Norbert Schneider, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), nannte am 25. Mai bei einer Pressekonferenz in Köln die Themen Drei-Stufen-Test, Product Placement, Medienkonzentration, soziale Online-Netzwerke und Computerspiele als zentrale Felder, über die bei mehr als vierzig Einzelveranstaltungen diskutiert werden soll (Redemanuskript).

Der nordrhein-westfälische Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Andreas Krautscheid, kündigte an, der Medienkongress werde in diesem Jahr Schwerpunkte bei Fragen publizistischer Qualität sowie im Bereich des Zeitungsmarktes setzen. Aus dem Regulierungsstreit um Public Value und öffentlich-rechtliche Online-Inhalte sei zwar „das Gift raus“, die Spannung „aber noch lange nicht“. Drei Wochen nach dem Inkrafttreten des neuen Rundfunkstaatsvertrages können die Betroffenen deshalb erste Erfahrungen im Umgang mit dem neuen Regelungsrahmen für die Internetinhalte von ARD, ZDF und Deutschlandradio diskutieren.

Am Internationalen Fernsehkongress im Rahmen des 21. medienforum.nrw werden Intendanten und Spitzenmanagern öffentlich-rechtlicher und privatwirtschaftlicher Programmanbieter ebenso teilnehmen wie prominente TV-Moderatoren. Sie alle ringen um die ordnungspolitische Kräfteverteilung und suchen nach neuen Konzepten, um das Fernsehpublikum in Zeiten des Online-Booms nicht zu verlieren.

Prominentester Redner beim Internationalen Printkongress wird am 23. Juni Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert sein. Einen Tag später stehen im Mittelpunkt des Internationalen Konvergenzkongresses die Themen Mobile Media, Games und politische Kommunikation. Für den von der Filmstiftung NRW veranstalteten Internationalen Filmkongress kündigte Geschäftsführer Michael Schmid-Ospach an, im Rahmen der KinoSpecials den Film „Antichrist“ präsentieren zu wollen. Charlotte Gainsbourg ist als Hauptdarstellerin der neuen Produktion von Lars von Trier soeben beim Festival in Cannes mit einer Goldenen Palme geehrt worden.

Das 21. medienforum.nrw bietet Premieren und Debatten, Informationen und Diskussionen. Zuständig für die Organisation ist die hundertprozentige LfM-Tochtergesellschaft LfM Nova. Deren Geschäftsführer Dr. Gernot Gehrke kündigte für die Kongressteile der Sparten Fernsehen, Print und Konvergenz spannende Debatten und eine große Zahl hochrangiger internationaler Experten an. Als Beispiele nannte er den Vorstand internationales und Programmvertrieb des amerikanischen Pay-TV-Marktführers HBO, Simon Sutton, und den österreichischen Verleger Oscar Bronner (Der Standard).
An den vier Tagen vor dem medienforum.nrw wird auch in diesem Jahr in Köln wieder das Festival Großes Fernsehen (18.-21. Juni) stattfinden. Sein Programm bietet 17 internationale Vorab-Premieren von TV-Filmen und -Serien, die im Cinedom auf Kinoleinwand zu sehen sein werden. Gespräche mit prominenten Schauspielern und Filmemachern runden das TV-Erlebnis ab.

Traditionell werden im Rahmen des medienforum.nrw wichtige Auszeichnungen wie der Deutsche Kamerapreis (21. Juni) oder der Grimme Online Award (24. Juni) verliehen. Neu hinzu kommen in diesem Jahr der Phoenix-Dokumentarfilmpreis (22. Juni) und Lara – der Deutsche Games Award (24. Juni).
Am 22. Juni stellen im Beisein von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers außerdem Vertreter der beteiligten Filmschulen Andrzej Wajda Master School of Film Directing (Warschau), Sam Spiegel Film and Television School (Jerusalem) und ifs internationale filmschule köln das Dokumentarfilmprojekt A Triangle Dialogue vor.

Beim 3. medienfest.nrw (20.-21. Juni) erhalten am Wochenende vor dem Kongressbeginn wieder Jugendliche und junge Erwachsene im Kölner Mediapark Einblicke in die Medienbranche. Wer will, kann sich beraten lassen, an Workshops teilnehmen oder mit Praktikern über Medienberufe diskutieren. An der gemeinsamen Veranstaltung von medienforum.nrw und Stadt Köln beteiligen sich diesmal etwa siebzig Unternehmen mit Infomaterial, Vorführungen und Kursangeboten.

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