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Besucher, Aussteller und Veranstalter begeistert vom 3. medienfest.nrw

medienfest2009

Infozelt 3. medienfest.nrw am 21. Juni 2009 im Koelner Mediapark Copyright: Markus Nass

Wie starte ich eine erfolgreiche Karriere in der Medienbranche? Das fragten am Wochenende weit über 4000 Jugendliche und junge Erwachsene beim medienfest.nrw. Bereits zum dritten Mal stellten renommierte Medienunternehmen, Aus- und Weiterbildungsträger zwei Tage lang im Kölner MediaPark ihre Einrichtungen und Unternehmen vor. Die rund siebzig Aussteller trafen bei ihren mehr als 100 Workshops und Seminaren auf ein hoch interessiertes und motiviertes Publikum. Das erweiterte Angebot an Weiterbildungsinformationen zog in diesem Jahr neben Schülern und Studierenden vermehrt berufliche Quereinsteiger zum medienfest.nrw.

Auch die Veranstalter und Förderer des 3. medienfest.nrw zeigten sich begeistert über die positive Resonanz. Am Samstag nutzten der nordrhein-westfälische Medienminister Andreas Krautscheid, der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma, der Geschäftsführer des Veranstalters LfM Nova GmbH Dr. Gernot Gehrke, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse KölnBonn, Artur Grzesiek und Prof. Hans-Georg Bögner, Geschäftsführer der sk stiftung jugend und medien die Gelegenheit, mit Ausstellern und Besuchern persönlich zu sprechen. Sie waren beeindruckt davon, wie gut sich die Besucher des medienfest.nrw auf die Veranstaltung vorbereitet hatten und wie gezielt das Angebot aufgegriffen wurde. “Das große Interesse der vielen jungen Menschen zeigt, dass Kölns Anziehungskraft als nordrhein-westfälischer Medienstandort Nummer eins ungebrochen ist“, so Oberbürgermeister Schramma. „Mit mehr als 150 mediennahen Studiengängen bietet Nordrhein-Westfalen eine einzigartige Auswahl. Das medienfest.nrw ist in besonderer Weise geeignet, hier praxisnahe Orientierungshilfe zu geben“, ergänzte Minister Krautscheid und wies darauf hin, dass die Landesregierung zudem vor dem medienfest.nrw eine Broschüre zum Thema „Medienausbildung in Nordrhein-Westfalen“ herausgegeben hat.(Infos dazu unter: www.mbem.nrw.de)

Neben den Workshops und Seminaren hatten die Teilnehmer Gelegenheit, erfolgreiche Medienmacher persönlich zu interviewen. So standen beispielsweise Joachim Frank, Chefredakteur der Frankfurter Rundschau und Uwe Hoffmann, stellvertretender Chefredakteur EXPRESS, Rede und Antwort in der Interviewreihe „Deine Zukunft konkret“.

Einen guten Einblick darin, wie Radio gemacht wird, boten die beiden im MediaPark ansässigen Radiosender Radio Köln und 1LIVE. Sie öffneten ihre Studiotüren für mehrere hundert Interessierte.

Das abendliche Bühnenprogramm konzentrierte sich in diesem Jahr überwiegend auf Nachwuchs-Bands. Im Rahmen der GBOB Challenge 2009 konnten sich vier junge Bands von 15 für das Regionalfinale im Herbst qualifizieren. Die Kölner Live-Band Dickes B! heizte am Samstagabend – trotz schlechten Wetters – das Publikum noch einmal richtig an und auch für Sonntagabend, wenn Die Firma und ihr Support Maradona auftreten, wird noch einmal viel Publikum erwartet.

Das medienfest.nrw ist eine gemeinsame Veranstaltung des medienforum.nrw und der Stadt Köln. Das medienforum.nrw wird organisiert und durchgeführt von der LfM Nova GmbH. Verantwortlich für das Programm des medienfest.nrw ist die sk stiftung jugend und medien der Sparkasse KölnBonn.

Daten- und Nutzerschutz: Profile, Profite und Politik

Reicht der Datenschutz angesichts der neuen Online-Möglichkeiten noch aus? Welche Daten dürfen von wem zu welchem Zweck gesammelt oder gar an Dritte weitergegeben werden?

Nie waren sie so wertvoll wie heute: Personenbezogene Daten ermöglichen eine direkte Kundenansprache und vermeiden Streuverluste bei der Werbung. Vor allem das Internet, in dem jeder Klick eine Spur hinterlässt, erweist sich für viele Unternehmen als Gratis-Datenbank. Hinzu kommen Profile, die Nutzer in Communitys anlegen. Google, Facebook & Co. verfügen über Datensätze und Datenschätze, die immer wertvoller werden.

Reicht der Datenschutz angesichts der neuen Online-Möglichkeiten noch aus? Welche Daten dürfen von wem zu welchem Zweck gesammelt oder gar an Dritte weitergegeben werden? Der Entwurf des neuen „Gesetzes zur Regelung des Datenschutzaudits und zur Änderung datenschutzrechtlicher Vorschriften“ sorgt für kontroverse Debatten. Beim Internationalen Konvergenzkongress des 21. medienforum.nrw werden Experten die aktuelle Situation diskutieren.

Am 24. Juni trifft sich in der Kölnmesse eine hochkarätige Runde, deren Thema lautet: Vom Wert der Daten: Jeder. Alles. Immer. In seiner Keynote wird Prof. Dr. Klemens Skibicki, Buchautor und Unternehmensberater bei Brain Injection, Lösungsansätze vorstellen, die es erlauben, auch in Zukunft aus Nutzer- und Unternehmenssicht erfolgreich Communitys zu betreiben, ohne dabei den Datenschutz zu verletzen. Skibickis Thesen werden anschließend diskutiert. Zum illustren Expertenkreis auf dem Podium zählt Prof. Dr. Paul Alpar, der Allgemeine BWL und Wirtschaftsinformatik in Marburg lehrt, ebenso wie Andreas Poller vom Fraunhofer Institut Sichere Informationstechnologie. Die Perspektive der Community-Betreiber werden Lokalisten-Geschäftsführerin Stefanie Waehlert und Sevenload-Geschäftsführer Axel Schmiegelow vertreten. Die Podiumsdiskussion findet in Kooperation mit dem Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) e. V. statt.

Außer dem drohenden Missbrauch von Daten zählen auch Cyber-Mobbing sowie pornografische und gewalttätige Angebote im Internet zu gesellschaftlichen Gefahren, die die Ordnungspolitik herausfordern. Wie sind die Risiken zu begrenzen und die Chancen zu nutzen? Diese Fragen werden im Mittelpunkt stehen, wenn der nordrhein-westfälische Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Armin Laschet, und der LfM-Direktor Prof. Dr. Norbert Schneider am 24. Juni in Köln den Austausch mit Bildungsexperten und Branchenvertretern suchen. Auf dem Podium sitzen Dr. Bernhard Bueb, ehemaliger Leiter des Internates Schloss Salem, der studiVZ-Jugendschutzbeauftragte Philippe Gröschel, jugendschutz.net-Leiter Friedemann Schindler sowie der Direktor des Hamburger Bredow-Institutes, Prof. Dr. Uwe Hasebrink. Das Panel mit dem Titel „Nutzerschutz im Internet: Zwischen Regulierung und Selbstverantwortung“ wird in Kooperation mit klicksafe.de angeboten.

TV-Festival „Großes Fernsehen“ mit ausgesuchtem Programm im Kölner Cinedom

Zahlreiche herausragende Fernsehproduktionen aus dem In- und Ausland haben beim Festival „Großes Fernsehen“ vom 18. bis 21. Juni in Köln ihre Deutschlandpremiere. Das Festival findet zum vierten Mal als Auftakt zum medienforum.nrw statt und wendet sich an Fachbesucher ebenso wie an das breite Publikum. In Gesprächsrunden im Anschluss an die Screenings stellen sich prominente Schauspieler, TV-Macher und -Produzenten den Fragen des Publikums.

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Pressekonferenz zum Festival Grosses Fernsehen, anlaesslich des 21. medienforum.nrw. Juergen Brautmeier, LfM, Michael Westhoven, National Geographic Channel, Dr. Klaus Holtmann, RTL, Caroline von Senden, ZDF, Prof. Gebhard Henke, WDR, Dr. Gernot Gehrke, LfM Nova. Copyright: Ralph Sondermann

Höhepunkte des Festivalprogramms wurden jetzt bei einer Pressekonferenz in Köln vorgestellt. „Wir sind dankbar, dass sich wieder viele Sender und Produktionsgesellschaften mit aufregenden und spannenden Projekten beteiligen“, betonte Dr. Jürgen Brautmeier, Mitbegründer des Festivals und Stellvertreter des Direktors der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). „Und wir freuen uns ebenfalls auf ein interessiertes und kritisches Publikum!“

Auf der großen Kinoleinwand präsentiert „Großes Fernsehen“ Highlights aus allen Genres: Fiktionales und Dokumentarisches, TV-Movies und Serien, Sendungen für Jugendliche und Erwachsene. „Wir sind jedes Jahr gespannt auf die Projekte, die den Sendern aktuell besonders wichtig sind“, erklärte Dr. Gernot Gehrke, Geschäftsführer der veranstaltenden LfM Nova GmbH. „Mit seinem erstklassigen Programm hat sich das Fernsehfestival als Teil des medienforum.nrw fest etabliert, und auch in diesem Jahr werden viele prominente Schauspieler vor Ort sein.“

Eröffnet wird das Festival mit dem WDR-Film „Frau Böhm sagt Nein“, der aktuelle Wirtschaftsskandale in fiktiver Form aufgreift. „Wir sind stolz darauf, ein politisches Zeitstück vorstellen zu können, das ganz aktuelle Fragen nach Moral und Anstand in der Wirtschaft aufwirft“, erläuterte Prof. Gebhard Henke, Leiter des Programmbereichs Fernsehfilm, Kino und Serie des WDR. Ebenfalls vom WDR kommt eine neue Folge der erfolgreichen ARD-Reihe „Bloch“, die erstmals in vollem Umfang in HD-Technik produziert wurde und auch ein aktuelles Problem behandelt: In „Tod eines Freundes“ bekommt es der Psychotherapeut (dargestellt von Dieter Pfaff) mit den Traumata eines Soldaten zu tun, der aus Afghanistan zurückgekehrt ist. Mit der britischen Serie „Mistresses – Aus Lust und Leidenschaft“ präsentiert der WDR außerdem eine TV-Serie, die, so Prof. Gebhard Henke, „uns alle begeistert und auch ein wenig neidisch gemacht hat. Die Geschichte um vier junge Frauen erinnert ein wenig an ‘Sex and the City’, ist aber viel ernsthafter und anregender.“ Sehr zu empfehlen ist auch die vierteilige Dokumentarreihe „Die Südsee – Trauminseln“, eine besonders aufwändige BBC/WDR-Koproduktion.

Eine moderne, realitätsnahe Fiktion stellt auch das ZDF beim Fernsehfestival vor: In dem spannenden Fernsehfilm „Über den Tod hinaus“ nimmt eine starke Frau (gespielt von Silke Bodenbender) den Kampf gegen illegale Geschäftspraktiken einer Immobilienfirma auf. „Ein Film über kleine Leute, aber großes Fernsehen jenseits von Event-TV“, erklärte Caroline von Senden, Redaktionsleiterin Fernsehfilm I beim ZDF. „Der Film steht in der Tradition des klassischen Fernsehspiels, erzählt mit ganz modernen Mitteln.“ Auch das neue Factual Entertainment-Format des ZDF, „Wo die Liebe hinfährt“ steht, so Caroline von Senden, in bester öffentlich-rechtlicher Tradition. Es beschreibt die Zusammenführung west- und ostdeutscher Singles in Begleitung einer Flirt-Trainerin, aber „in seriöser Form“. Mehrere Protagonisten der Sendung werden in Köln vor Ort sein.

Einen weiteren Programmschwerpunkt bilden in diesem Jahr neue Serienproduktionen aus dem anglo-amerikanischen Raum. Ein besonderes Highlight ist die US-Kultserie „Mad Men“, die in den USA bereits viele Preise gewann und in Deutschland von FOX Channel gezeigt wird. „’Mad Men’ wirft einen voyeuristischen Blick zurück auf die Swinging Sixties“, erklärte Michael Westhoven, Director Germany, Austria & Switzerland, National Geographic Channel und FOX International Channels. „Die Serie spielt im New Yorker PR-Milieu der 1960er Jahre und ist ausgesprochen stylish.“ Sehenswert ist zudem „Abenteuer Ozean“, die neue vierteilige Dokumentarreihe des prominenten Meeresforschers und -filmers Jean-Michel Cousteau, die mit phantastischen Naturaufnahmen überrascht.

Hochspannung verspricht eine neue britische Thriller-Serie: „Meadowlands – Stadt der Angst“, mit TV- und Kinostar David Morrissey in der Hauptrolle; sie wird in Deutschland bei RTL Crime zu sehen sein. „’Meadowlands’ setzt dort ein, wo andere Krimis aufhören“, erläuterte Dr. Klaus Holtmann, Leiter Digitale Spartenkanäle RTL Television. „Es ist eine düstere Serie, die man im Free-TV nicht zu sehen bekommen würde.“

Zusätzlich zu den Festivalbeiträgen präsentiert „Großes Fernsehen“ ein Special zum DEUTSCHEN KAMERAPREIS, der am Sonntagabend ebenfalls in Köln verliehen wird. Gezeigt werden ausgesuchte Beiträge, die für den 19. DEUTSCHEN KAMERAPREIS 2009 nominiert wurden.

Veranstalter des Festivals Großes Fernsehen ist die LfM Nova GmbH. Das vollständige Programm ist abrufbar unter www.grosses-fernsehen.de. Das vollständige Programm ist abrufbar unter www.grosses-fernsehen.de. Eintrittskarten zum Preis von 5 € bzw. 3 € sind an der Abendkasse oder nach telefonischer Vorbestellung unter 0221-95 195 195 erhältlich. Ein Pass für das gesamte Festival kann für 20 € bzw. 12 € telefonisch unter 0180-55 36 111 erworben werden. Teilnehmer des medienforum.nrw erhalten nach Vorlage Ihrer Dauerkarte ein kostenloses Ticket an der Kinokasse (Vorreservierung ebf. unter 0221-95 195 195 wird empfohlen). Das Programm für Jugendliche und das Special DEUTSCHER KAMERAPREIS sind kostenlos.

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