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Medien in Bewegung: Alles. Immer. Überall.

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Pressekonferenz zum 21. medienforum.nrw. v.li. Gernot Gerke, Lfm Nova, Michael Schmid-Ospach, Filmstiftung, Andreas Krautscheid, Minister fuer Medien, Norbert Schneider, LfM. Copyright: Ralph Sondermann

Im Mittelpunkt des 21. medienforum.nrw werden vom 22. bis 24. Juni in Köln aktuelle Transformationsprozesse stehen. Medientechnologie und -ökonomie, Medienordnung und -politik sind in einem ständigen Wandel. Deshalb werden beim Medienkongress in der Kölnmesse drei Tage lang fast 250 Referenten über aktuelle Entwicklungen diskutieren. Das Motto lautet in diesem Jahr: Medien in Bewegung: Alles. Immer. Überall.

Prof. Dr. Norbert Schneider, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), nannte am 25. Mai bei einer Pressekonferenz in Köln die Themen Drei-Stufen-Test, Product Placement, Medienkonzentration, soziale Online-Netzwerke und Computerspiele als zentrale Felder, über die bei mehr als vierzig Einzelveranstaltungen diskutiert werden soll (Redemanuskript).

Der nordrhein-westfälische Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Andreas Krautscheid, kündigte an, der Medienkongress werde in diesem Jahr Schwerpunkte bei Fragen publizistischer Qualität sowie im Bereich des Zeitungsmarktes setzen. Aus dem Regulierungsstreit um Public Value und öffentlich-rechtliche Online-Inhalte sei zwar „das Gift raus“, die Spannung „aber noch lange nicht“. Drei Wochen nach dem Inkrafttreten des neuen Rundfunkstaatsvertrages können die Betroffenen deshalb erste Erfahrungen im Umgang mit dem neuen Regelungsrahmen für die Internetinhalte von ARD, ZDF und Deutschlandradio diskutieren.

Am Internationalen Fernsehkongress im Rahmen des 21. medienforum.nrw werden Intendanten und Spitzenmanagern öffentlich-rechtlicher und privatwirtschaftlicher Programmanbieter ebenso teilnehmen wie prominente TV-Moderatoren. Sie alle ringen um die ordnungspolitische Kräfteverteilung und suchen nach neuen Konzepten, um das Fernsehpublikum in Zeiten des Online-Booms nicht zu verlieren.

Prominentester Redner beim Internationalen Printkongress wird am 23. Juni Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert sein. Einen Tag später stehen im Mittelpunkt des Internationalen Konvergenzkongresses die Themen Mobile Media, Games und politische Kommunikation. Für den von der Filmstiftung NRW veranstalteten Internationalen Filmkongress kündigte Geschäftsführer Michael Schmid-Ospach an, im Rahmen der KinoSpecials den Film „Antichrist“ präsentieren zu wollen. Charlotte Gainsbourg ist als Hauptdarstellerin der neuen Produktion von Lars von Trier soeben beim Festival in Cannes mit einer Goldenen Palme geehrt worden.

Das 21. medienforum.nrw bietet Premieren und Debatten, Informationen und Diskussionen. Zuständig für die Organisation ist die hundertprozentige LfM-Tochtergesellschaft LfM Nova. Deren Geschäftsführer Dr. Gernot Gehrke kündigte für die Kongressteile der Sparten Fernsehen, Print und Konvergenz spannende Debatten und eine große Zahl hochrangiger internationaler Experten an. Als Beispiele nannte er den Vorstand internationales und Programmvertrieb des amerikanischen Pay-TV-Marktführers HBO, Simon Sutton, und den österreichischen Verleger Oscar Bronner (Der Standard).
An den vier Tagen vor dem medienforum.nrw wird auch in diesem Jahr in Köln wieder das Festival Großes Fernsehen (18.-21. Juni) stattfinden. Sein Programm bietet 17 internationale Vorab-Premieren von TV-Filmen und -Serien, die im Cinedom auf Kinoleinwand zu sehen sein werden. Gespräche mit prominenten Schauspielern und Filmemachern runden das TV-Erlebnis ab.

Traditionell werden im Rahmen des medienforum.nrw wichtige Auszeichnungen wie der Deutsche Kamerapreis (21. Juni) oder der Grimme Online Award (24. Juni) verliehen. Neu hinzu kommen in diesem Jahr der Phoenix-Dokumentarfilmpreis (22. Juni) und Lara – der Deutsche Games Award (24. Juni).
Am 22. Juni stellen im Beisein von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers außerdem Vertreter der beteiligten Filmschulen Andrzej Wajda Master School of Film Directing (Warschau), Sam Spiegel Film and Television School (Jerusalem) und ifs internationale filmschule köln das Dokumentarfilmprojekt A Triangle Dialogue vor.

Beim 3. medienfest.nrw (20.-21. Juni) erhalten am Wochenende vor dem Kongressbeginn wieder Jugendliche und junge Erwachsene im Kölner Mediapark Einblicke in die Medienbranche. Wer will, kann sich beraten lassen, an Workshops teilnehmen oder mit Praktikern über Medienberufe diskutieren. An der gemeinsamen Veranstaltung von medienforum.nrw und Stadt Köln beteiligen sich diesmal etwa siebzig Unternehmen mit Infomaterial, Vorführungen und Kursangeboten.

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